DiGA Digitale Unterstützung der Psychotherapie

Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA)

Digitale Gesundheitsanwendungen als sinnvolle Ergänzung zur Verhaltenstherapie

Eine Psychotherapie endet nicht mit dem Verlassen der Praxis. Viele Veränderungen entstehen im Alltag – genau dort, wo neue Strategien ausprobiert und gefestigt werden. Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) können diesen Prozess sinnvoll unterstützen und die psychotherapeutische Behandlung ergänzen. Auch bei längerer Wartezeit auf eine Psychotherapie, kann eine DiGA einen schnellen und flexibel Einstieg in die Krankheitsbewältigung bieten.

In unserer Praxis für Psychotherapie in Feldkirchen bei München beraten wir Sie gerne zum Einsatz geeigneter DiGA und integrieren diese – wenn sinnvoll – in Ihre individuelle Verhaltenstherapie.

Was sind Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA)?

Digitale Gesundheitsanwendungen, kurz DiGA, sind medizinische Apps oder webbasierte Programme, die Menschen bei der Behandlung psychischer oder körperlicher Erkrankungen unterstützen können. Sie werden ärztlich oder psychotherapeutisch verordnet und müssen ihre Wirksamkeit in wissenschaftlichen Studien nachweisen, bevor sie in das DiGA-Verzeichnis des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) aufgenommen werden.

DiGA ersetzen keine Psychotherapie. Sie dienen vielmehr als ergänzende Unterstützung zwischen den Therapiesitzungen und helfen dabei, therapeutische Inhalte in den Alltag zu übertragen.

Wie können DiGA die Psychotherapie unterstützen?

Je nach persönlichem Anliegen können Digitale Gesundheitsanwendungen dabei helfen,

  • therapeutische Übungen regelmäßig durchzuführen,
  • den Umgang mit belastenden Gedanken zu verbessern,
  • Gefühle und Symptome zu dokumentieren,
  • Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen zu trainieren,
  • Fortschritte sichtbar zu machen,
  • Motivation und Selbstwirksamkeit zu stärken.

Gerade in der Verhaltenstherapie können digitale Übungen den Transfer in den Alltag erleichtern und die aktive Mitarbeit unterstützen.

Beispiel: deprexis®

Eine etablierte Digitale Gesundheitsanwendung ist deprexis®. Das Programm richtet sich an Menschen mit depressiven Beschwerden und basiert auf wissenschaftlich fundierten Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie.

deprexis® vermittelt unter anderem Strategien zum Umgang mit negativen Gedanken, unterstützt den Aufbau hilfreicher Gewohnheiten und fördert die aktive Auseinandersetzung mit den eigenen Belastungen. Das Programm kann – je nach individueller Situation – eine wertvolle Ergänzung zu einer laufenden Psychotherapie sein.

Ob deprexis® oder eine andere DiGA für Sie geeignet ist, besprechen wir gemeinsam im Rahmen Ihrer Behandlung.

Für wen eignen sich DiGA?

Digitale Gesundheitsanwendungen können insbesondere Menschen unterstützen, die

  • ihre Psychotherapie aktiv ergänzen möchten,
  • therapeutische Inhalte zwischen den Sitzungen vertiefen wollen,
  • strukturierte Übungen für den Alltag wünschen,
  • ihre Fortschritte dokumentieren möchten,
  • eigenständig an ihrer psychischen Gesundheit arbeiten möchten.

Welche Anwendung sinnvoll ist, hängt von Ihrer Diagnose, Ihren Zielen und Ihrer persönlichen Situation ab.

DiGA in unserer Praxis in Feldkirchen bei München

In unserer Praxis für Verhaltenstherapie in Feldkirchen bei München verstehen wir Digitale Gesundheitsanwendungen als sinnvolle Ergänzung einer individuellen Psychotherapie. Gemeinsam prüfen wir, ob eine DiGA Ihren therapeutischen Prozess unterstützen kann und wie sie optimal in Ihre Behandlung integriert werden kann.

Unser Ziel ist es, wissenschaftlich fundierte Psychotherapie mit modernen digitalen Möglichkeiten zu verbinden – damit Sie auch zwischen den Therapiesitzungen bestmöglich begleitet werden.

Häufig gestellte Fragen

Ersetzen Digitale Gesundheitsanwendungen eine Psychotherapie?

Nein. DiGA sind eine ergänzende Unterstützung und ersetzen nicht die persönliche therapeutische Begleitung. Sie können jedoch helfen, therapeutische Inhalte im Alltag umzusetzen und den Behandlungserfolg zu fördern.

Werden DiGA von den Krankenkassen übernommen?

Viele Digitale Gesundheitsanwendungen, die im offiziellen DiGA-Verzeichnis des BfArM gelistet sind, können ärztlich oder psychotherapeutisch verordnet werden. Bei Vorliegen der Voraussetzungen übernehmen gesetzliche Krankenkassen in der Regel die Kosten.

Welche DiGA empfehlen wir?

Welche Digitale Gesundheitsanwendung geeignet ist, hängt von Ihrem individuellen Anliegen ab. Im Rahmen Ihrer Psychotherapie beraten wir Sie gerne zu passenden Möglichkeiten – beispielsweise zu deprexis® bei depressiven Beschwerden, invirto bei Ängsten oder weiteren zugelassenen Anwendungen.

©Praxis Nova. Alle Rechte vorbehalten.

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